Ja oder Nein

Ja oder Nein
In der Wahl liegt die Pein
Doch oder nicht
Wo liegt nun die Pflicht
Glauben oder wissen
Alle sind doch recht beflissen
Tun oder lassen
Lässt schließlich fassen
Was hat mehr bestand
Herz oder Verstand

Wenn wir es erkennen
Und es recht benennen
Sieht Verstand die nackten
Reinen harten Fakten
Doch das Herz in seiner Klarheit
Die wirklich wichtige Wahrheit
Denn Logik kann nur greifen
Was vorher gegeben um zu reifen
Doch das Herz kann sehen
Was nur Herzen können verstehen

Auf der Suche nach Antwort
Hat alles einen sinnvollen Ort
Der Verstand hat seine Kraft
Mit der man gute Planung schafft
Doch das Herz ist wie ein Licht
Oft nicht so hell und eher schlicht
Doch weithin sichtbar wie ein Leuchtturm
Zeigt es den Weg im schlimmsten Sturm
So – wenn Entscheidung ist die Qual
Triff mit Deinen Herzen Deine Wahl 


In Zeiten wie diesen muß jeder einzelne immer wieder einfache aber doch schwerwiegende Entscheidungen treffen – es geht um die Sicherheit und das Wohlergehen vieler, manchmal sogar aller. Da ist ein einfaches „ich will“ oft die falsche Entscheidungsgrundlage.
Das Wollen zeigt die Ziele auf, aber nicht den Weg.
Der Verstand wertet die Sinne aus und plant den Weg.
Aber nur das Herz kann wirklich beurteilen, ob das Ziel, das wir anstreben und ob der Weg, den wir dafür einschlagen wirklich richtig und gut für uns sind.

Gedanke: Was nehmen wir mit?

Vor einiger Zeit schrieb Gabi (seelenkarussel) einen Beitrag mit der Frage: Was bleibt? ( https://wordpress.com/read/blogs/132125244/posts/8660 )

Diese Frage hat mich zum Nachdenken angeregt über die Frage: Was nehmen wir mit?

Nach allem, was ich aus wissenschaftlicher, humaner und spiritueller Erfahrung gelernt habe, bin ich zu folgendem Gedanken bekommen:

Ich für mich gehe grundsätzlich davon aus, das es ein wie auch immer geartetes Paradies, ein Bardo oder auch Reinkarnation gibt. Aber:

Was nehmen wir mit auf diese, unsere letzte Reise?
Was überdauert allen Verlust, alles vergessen?
Was geht ein in das „große Ganze“, in das wir mit dem Tod zurückkehren, heimkehren?

Ich denke: Wir nehmen mit, was wir gelernt haben.
Wir nehmen die Veränderung mit, die wir errungen haben zwischen dem Bewusstseinsgrad, mit dem wir in diesem Leben begonnen haben und jenem, den wir im Moment unseres Todes vollenden.
Nicht selten werden wichtige und große Entwicklungsschritte erst kurz vor oder sogar erst im Moment des Überganges erreicht und vollendet.
Auch diese werden mitgenommen – auch wenn es vielleicht keiner der eventuell Umstehenden mehr bezeugen kann.
Die Menschheit als ganzes – das Leben, wie es in unserer Welt möglich ist, bezeugt es.

Transrational

Die Regel hab ich gefunden
Den Teufel dafür geschunden
Nun weiß ich genau wie es geht
Wie eines auf dem ander‘n steht

Ich will Euch gerne sagen
Wenn Ihr es auch wollt wagen
Wie man alles richtig macht
Wie man gewinnt jede Schlacht

Wie man das Leben zwingt
Sich zum Herren aufschwingt
Wie man Welten bewegt
Wie man Feinde wegfegt

Doch wenn es geschafft
Alle Macht gerafft
Was bleibt noch übrig
Was ist nicht müßig?

Nichts zu geben
Nichts zum streben
Keine Liebe
Die noch bliebe

Keinen Sinn mehr zum Hoffen
Kein Herz wäre noch offen
Keine Tränen mehr weinen
Kein Lieb‘ mehr zum vereinen

Kein Hass mehr zwischen Feinden
Erkenntnisse vereinen
Die Sicht wird schier endlos klar
Die Welt jedes Wunders bar

So lasse ich alle gehen
Die in meinen Diensten stehen
Kehre zurück zu den Fehlern
Will vergeben all den Quälern

Stelle mich mit Geist und Laib
Dem Wenigen was noch bleibt
Kehre zurück zur Natur
Auch wenn aus Beton die Flur

Wenn die Liebe in uns wächst

Wenn die Liebe in uns wächst
Man den Frieden in sich findet
Und doch das Leben schätzt
Zeit all die Leiden lindert

Dann ist die Zeit gekommen
Mit einem Lächeln frei zu geben
Was unter soviel Last bekommen
Mal aus Not, mal aus Streben

Das Licht im Herzen
Leuchtet unbekannte Pfade
Und all die Schmerzen
Verlieren ihre Last der Klage

Es ist kein Ende
Es ist ein Neubeginn
Im Leben eine Wende
In der Seele ein Gewinn

Wenn die Liebe in uns wächst
Können wir verzeihen
Und alles, was uns schwächt
Aus unserer Angst befreien

Das Herz wird groß und weit
Heißt willkommen, was kommen mag
Und all die Freude und all das Leid
Werden eins – wie Nacht und Tag

Denn was unvereinbar scheint
Ist alles Teil des Lebens
Und die Liebe vereint
Alle Stränge allen Strebens

So wird der Tag bewusst vollendet
Und die Nacht in Liebe angenommen
Wenn das Blatt sich wendet
Ist das Leben in uns angekommen

Wenn die Liebe in uns wächst
Haben wir erkannt
Was das Leben an uns schätzt
Und der Kreis schließt sein ewiges Band

 

Groß

„Ich bin, ich will, ich habe
Und deshalb muss!
Ich brauch‘, ich werd’, ich sage
Und damit Schluß!“

So schrei ich in die Welt
Voll Wut und Hass
Wehe wenn sich was dagegen stellt
Der wird spüren all’ meinen Prass

Ich hab’ die Kraft, ich hab’ die Macht
Wer will mir widersteh’n?
Da bin ich nicht mehr sanft und sacht
Da werd ich alles niedermäh’n

So form’ ich die Welt nach meinem Willen
Jedes fremde Licht wird ausgelöscht
All die Schreie, die leisen wie die schrillen
All jenen hab’ ich Angst eingeflößt

Ich werd‘ meinen Weg gehen
Und wenn der ganze Schnee verbrennt
Mein Wille wird geschehen
Es ist ein jeder andere, der sich verrennt

Und will das Schicksal nicht für mich walten
So werd’ ich es verklagen
Es sind alles keine Lichtgestallten
Die soll’n es erstmal wagen

Ich habe mich versichert
Gegen Sturm und Regen
Und wenn nur einer kichert
Wird es Keile geben…