Zuviel

Es ist zuviel
Ich weiß nicht weiter
Führe du meine Hände
Führe du meine Schritte
Führe meinen Geist
Führe mein Herz
Führe es einfach weiter
Mein Leben
Es ist das deine
Das ist meine Bitte 

Sage Ja
Öffne dich von innen drin
Öffne dich für alles was sein will Es geschieht nur was sein soll
Der Lauf der Dinge erfüllt seinen Sinn 

Wie kann ich es ertragen?
Wie kann ich es überleben?
Wen soll ich noch fragen?
Wem muss ich mich ergeben? 

Ergib dich dem was will
Erfülle damit deinen Sinn
Sei einfach still
Gib dich der Strömung hin 

Wie kann man diese Dunkelheit ertragen?
Wie kann man da nicht schreien?
Wer kann soviel Mut nur wagen?
Wie kann man in der Ruhe bleiben? 

Glaube an die Hoffnung
Glaube an den Frieden
Suche nicht nach Belohnung
Strebe nicht nach Siegen 

Wie kann ich den Weg erkennen?
Wie soll ich so blind laufen?
Wie soll ich dich benennen?
Werde ich mich nicht nur verkaufen? 

Du hast den Weg längst gefunden
Ich lenke lange deine Schritte
Nur deine Angst hat dich geschunden
Du bist lange schon in unserer Mitte 

Wie kann ich es nur glauben?
Wie kann ich dorthin reifen?
Als wollte man meine Seele rauben
Als würde ich ins Leere greifen 

Hab‘ vertrauen
Lass dich fallen
Wir werden dir die Brücke bauen
Wir werden dir die Hände reichen 

Bemerkung: Jene Instanz, die Antwortet, kann man sich in der christlichen Kultur zum Beispiel mit einem Schutzengel vorstellen. In anderen Glaubenskulturen mit einer entsprechenden spirituellen Instanz.

^Gedichte / PDF-Datei

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