Wollust

Der Liebe langer Schatten
Lässt sich nur schwer begatten
Und der Hoffnung wilder Blick
Geht nicht selten in den Schritt
So schreitet die Lust voran
Greift auch mal von hinten an
Gierig mutig ans Gesäß
Wonnen schlüpfriges Gefäß
Will immer ganz tief hinein
Will besitzen jenen Schrein
Im Streben auf Erfüllung
Mit allzeit guter Stimmung
Auf das der Geist sich leere
Leichthin in Körpers Schwere
Und dann tief hinab getaucht
Wollust freudig lüstern haucht:
„Ich liebe dich!
Begehre dich!
So liebe mich!
Vermehre mich!“
So strömen Duft und Säfte
Bis ans End’ jener Kräfte

Kein Tabu bleibt lang bestehen
In solch’ Mächten sie vergehen
Der Natur ihr wahres Wesen
Kommt im Menschen so zum fließen
Der Trieb übernimmt die Führung
Sorgt für Kurzweil und Beglückung
Erhält sich so am Leben selbst
Und all das Leben in der Welt

^Gedichte / PDF-Datei

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