Wo bist Du?

Ich spüre Dich
Immer ganz nah
Doch weiß ich nicht
Bist’ wirklich da?

Wie ewiger Zweifel
Kann mich kaum erwehren
Verlorene Reife
Würd‘ ich Dich begehren

Nachts träum’ ich von Deiner Hand
Sanft und zart auf meiner Haut
Und blicke doch wie gebannt
Was die Seele hat gebaut

Mein Glaube allein muß reichen
Dich in meiner Welt zu finden
Nimmer von der Seite weichen
Will mich immer an Dich binden

Mein Geist hat Dich erschaffen
Mein Wunsch hat Form gegeben
Der Möglichkeiten raffen
Nur nach dem Besten streben

Wie umringt von tausend Fröschen
Muß ich nur den einen finden
Und auch nur den einen küssen
Oder auch die ander’n schinden?

Aber die ander’n sind nicht recht
Meine Müh’ für sie vergebens
Die ander’n sind nicht wirklich echt
Wie auch der Traum meines Lebens

Ich bin die Richtige
Allein, mein Prinz, für Dich
Das einzig Wichtige
Allein, mein Prinz, bin ich

Die Natur hat mir gegeben
Alles, was es braucht für ein wir
Nun mußt nur noch Du Dich geben
Spinne im Netz – ich warte hier

Und hab’ ich Dich gefangen
Wirst meine Lenden greifen
Wirst mir Dein Leben spenden
Wird Leben in mir reifen

So werde ich zur Herrscherin
So kann ich allein bestimmen
Als Göttin – Deine Lehrerin
Benebelt von lust’gen Sinnen

Ich seh Dich nicht
Wo bist Du nur?
Wo gibt es Dich?
Ich – Leben pur!

^Gedichte / PDF-Datei

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