Wandel

Wieviel Leid können wir ertragen
Bevor wir nicht mehr wagen
Nach Hoffnung und Liebe zu fragen
Weil doch so viele sagen:

„Ich habe es geahnt
Ich habe dich gewarnt
Wir haben euch gemahnt
Wie seid ihr jetzt verarmt!“

Dabei sind es jene, die Zweifeln
Die immer bereit sind zu keifen
Jene, die so schwer reifen
Und alles Neue lieber abstreifen 

Die sich nicht wandeln wollen
Die immer reden wie geschwollen
Die sich nur auf den alten Wegen trollen
Und bei allem Fremden die Augen rollen 

Wir müssen neue Wege gehen
Auf unbekannten Standpunkten stehen
Wollen wir in der Welt bestehen
Und nicht mit Sonnenuntergang vergehen 

Wir müssen Unbekanntes versuchen
Immer wieder das Fremde besuchen
Und wenn wir den Weg verfluchen
Von dort werden wir gerufen 

Es ist die Angst und das Leid
Die immer wieder nach uns schreit
Und niemand ist gefeit
Vor dem, was uns dann noch bleibt 

Wir müssen uns stellen
Wollen wir nicht zerschellen
An des Schicksals dunklen Quellen
Und des Lebens Härtefällen 

Da hilft kein Warnen
Vor dem Schicksal kann man sich nicht tarnen
Auch das schwenken weißer Fahnen
Bringt keinem ein Erbarmen 

Wir müssen springen
Immer wieder mit dem Leben ringen
Im Angesicht des Todes singen
Und so Seele in das Leben bringen 

Hoffnung ist, wenn man trotzdem glaubt
Auch wenn man aller Möglichkeit beraubt
Im Himmel Wolkenschlösser baut
Und sich zu leben traut 

^Gedichte / PDF-Datei

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