Veränderung

Wo rohe Kräfte sinnlos walten
Kann man danach recht frei gestalten
Doch wenn man den Sinn dabei vergisst
Doch nur das Altbekannte vermisst

Sollte man mit Vorsicht walten
Weil all‘ die treuen Gestalten
Die sich im Nachher neu treffen
Das Alte doch nur nachäffen

Nichts wird mehr sein, wie es vorher war
Erinnerung macht es offenbar
Hier trat Veränderung ins Leben
Hat für Altes Neues gegeben

Versuch‘ nicht alles zu halten
Zeit will auf ihre Art walten
Körper werden sich doch wandeln
Ganz gleich, wie sehr wir auch strampeln

Gehe gelassen mit der Zeit
Lass Dich ein, auch wenn alles schreit
„Das ist gut! Das muss so bleiben!“
Das Leben wird weiter schreiten

Gehe mit, lass Dich treiben
Nichts wird auf ewig bleiben
Was sich dem entgegen stellt
Ist schon bald am Fels zerschellt

Schwimm‘ stets auf Deiner Welle
Dann ist stets Luft zur stelle
Und wenn sie am Ende bricht
Dann spring‘ mutig in das Licht

Es ist Deine Welle, dieses Leben
Allein für Dich gezeugt und gegeben
Nimm es Dir und mach das Beste daraus
Und was das ist, bestimmst Du – frei heraus

Du musst Dein Glück für Dich finden
Dich immer wieder neu binden
Glauben und Hoffnung bewahren
Verlorenes lassen fahren

Blick nicht mit Wehmut zurück
Geh nur jeden Tag ein Stück
Auch wenn es schwer fällt – vorwärts
Das Leben geht nicht rückwärts

Die Welt ist so geschaffen
Auch wenn wir es nicht raffen
Das Licht leuchtet für alle
Geist ist nur sich selbst Falle

So lass los, was Du nicht halten kannst
Nimm schließlich an, was Du von Dir bannst
Suche in Deinem Inner’n Frieden
Denn nur so wirst Du wirklich siegen

^Gedichte / PDF-Datei

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