Triebe

Lust und Triebe
Heiße Liebe
Wütend und Geil
Kennt kein verweil

Alles drängt
Sich in Klamotten zwängt
Zu fangen einen Fisch
Zu filetieren auf dem Tisch

Wenn das Fleisch dann freigelegt
Ein kurzer Moment sich nichts bewegt
Vor dem Schlecken und Schmatzen
Sich gegenseitig begrabschen

Körper aneinander reiben
Als würden sie nur Zeit vertreiben
Jeder ist ganz tief bei sich
Spürt nur sich selbst, den ander‘n nich‘

Lautes Stöhnen, manchmal Geschrei
Erreicht mal wieder einen Höhepunkt
Doch irgendwas ist einerlei
Im Herzen hat es nicht gefunkt

So beginnt die Suche neu
Bereits am nächsten Abend
Sucht mit und ohne Scheu
Leichte Opfer – keine Klagen

Heiße Liebe so sich selbst befriedigt
Bis der Mensch darin verbrennt
Mann oder Frau – alles beliebig
Liebe, die der Mensch verkennt

^Gedichte / PDF-Datei

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