Sehnsucht

Wo bist Du – mein zweites ich
Wie ein zweiter Schuh der fehlt
Fühl mich leer nur ohne Dich
Für mich allein nichts was zählt

Konnte Dich schwach nur erahnen
Wie ein Blinder aus der Ferne
Viel zu wenig nur erfahren
Doch ist’s als ob ich Dich kenne

Das mir was fehlt hab ich nie gewusst
Ohne Dich – nur ein halbes Wesen
Nun erkannt den eigenen Verlust
Konnte Deine Zeichen nicht lesen

Du warst schon immer da
Tief in mir verborgen
Doch jetzt kam ich Dir nah
Dem Inner’n verloren

Nun such ich Dich im Äußeren
Glaub nicht mehr an meine Freiheit
Dich zu fühlen im Inneren
Stillt jedes noch so tiefe Leid

Doch finden muss ich Dich
In meinem Inneren
Sonst nur verlier ich mich
In noch viel Schlimmeren

Sehnsucht brennt wie Höllenqual
Ein Wunsch, Hoffnung, Begierde
Als hätt‘ verloren die Wahl
Sink herab wie zum Tiere

Ich muss mich nur erinnern
Loslassen den falschen Geist
Du bist in meinem Inner’n
Sonst im Außen ich verweist

Loslassen von ganzem Herzen
Sonst werd‘ ich nichts halten können
Liebe wird zu tiefsten Schmerzen
Hoffnung aus den Fingern rinnen

Hab ich Dich in mir gefunden
Werd ich Dich außen erkennen
Mit und in Liebe gesunden
Schicksals Güte nicht mehr trennen

^Gedichte / PDF-Datei

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