Riesen

Du möchtest vertrauen
Du möchtest glauben
Doch worauf bauen
Wenn sie Dir alles rauben

Du möchtest geben
Und hoffst zu bekommen
Allein in Sturm und Regen
Stehst Du nun benommen 

All die Worte, all die Gesten
Nichts haben sie gebracht
Du sagst, es war Dein Bestes
Manche haben noch gelacht

„Jeder denkt hier nur an sich
Was bist Du dumm
Denk doch mal an Dich
Und bleib nicht immer stumm“

„Greif zu
Nimm Dir das Deine
Gib ruh’
Lass die Hilflosen alleine“

So hörst Du sie noch rufen
Während sie sich abwenden
Als wäre es nur bluffen
Für Unbekannte wollen sie spenden 

Das Leid will niemand sehen
Heil sein soll die eigene Welt
Hübsch anzuschauen soll alles stehen
Schön geschmückt mit Gold und Geld 

Du bist bereit Dich einzusetzen
Für die Schwachen und die Kranken
Weiß denn niemand einzuschätzen
Weiß denn niemand zu bedanken 

Die, die nicht können
Können nur nehmen
Doch die, die könnten
Wollen nicht geben 

So bist Du weiter Rufer in der Wüste
Kämpfst wie auf verlorenem Posten
Trägst weiter aufrecht Deine Büste
Fühlst Dich weiter wie ohne Lotsen

Doch gib nicht auf
Alles hat seinen Sinn
Geh weiter auch bergauf
Es geht nicht um Gewinn 

Der Ruf des Herzen
Ist das einzige was zählt
Mit Schweiss und Schmerzen
Wird die Seele gestählt 

So mancher begleitet Dich
Auch wenn Du ihn nicht siehst
Viele warten auf Dich
Wenn es soweit ist 

So bleib bei Deinem Glauben
Halt fest an Deinem Wissen
Stell es nicht in Frage, Dein Vertrauen
So bezwingst Du Riesen 

^Gedichte / PDF-Datei

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