Puppenspieler

Es sind schon lustige Sachen
Geile Lust und Körperliebe
Man kann vieles damit machen
Dabei sind es einfach Triebe

Betrachten wir das Mädchen dort
Hübsches Gesicht, runde Brüste
Hinter den Hüften bin ich fort
Was ich denke – wenn sie wüsste

Ein Mund zu küssen so schön
Und auch die ander’n Lippen
Klingt irgendwie doch obszön
Auch an ihrem Sekt nippen

Und wenn sie mich dann bedient
Gar ein doppelter Genus
Das ist, wonach es mich sehnt
Der Mensch an sich – ein Verdruss

Da gibt es noch den Typ dort drüben
Markantes Gesicht, Körper in Schuss
Da bleib ich gerne unten liegen
Selbst wenn er nach oben kommt am Schluss

Man betrachte nur den Hintern
Schön wäre auch ein ganzer Rim
Mit Finger wie bei Genießern
Vielleicht kriege ich ihn dahin

Wenn der Stier dann schnauft und rast
Dann lasse ich ihn rennen
Damit es dann rassig spaßt
Richtig tief in mir drinnen

Nur dann am nächsten Morgen
Will ich ihn nicht mehr sehen
Was der mir kann besorgen
Das hab ich dann gesehen

Puppen wären angenehmer
Aber die sind nicht so aktiv
Ich war noch nie Rücksichtnehmer
Hab Gefühle lieber passiv

Manchmal bin ich einsam
Geh dann wieder jagen
Dann wieder gemeinsam?
Kann ich nicht ertragen

^Gedichte / PDF-Datei

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