Das Pferd

Das Pferd, es springt
Damit um sein Leben ringt
Hat keine and‘re Wahl
Als diese eine Qual 

Die Trense brav im Maul
Damit das Training nicht wird faul
Mit Kandare unterm Kiefer
Den Kopf noch immer tiefer

Gut muss der Rücken aussehen
Damit der Reiter kann bestehen
Das die Adern fast abgedrückt
Macht kaum jemanden verrückt 

So darf das Pferd um sein Leben rennen
Sieht gut aus – muss man anerkennen
Doch meist wird erst gebrochen
Und dann mit Sporen zugestochen 

Will es dann noch immer bocken
Darf es im Stall dann weben oder koppen
Und wenn es nicht mehr springen kann
Nun, dann ist der Abdecker dran 

Alles haben wir ihm genommen
Eine Box im Stall hat es bekommen
Aber freie Wiesen, Steppen, Weiden
Da doch lieber Landwirtschaft betreiben 

Das Pferd bekommt dann seinen Teil
Den Rest bieten wir auf Märkten feil
Es soll uns ja auch was bringen
Die Erde zum Untertan zu zwingen 

^Gedichte / PDF-Datei

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