Orte

Es gibt Orte mit viel Lärmen
Viel Schreien, hysterisches Lachen
Scheinbar alle schwärmen
Angesichts der vielen tollen Sachen 

Doch hört man hin
Ist dort nur Schweigen
Die Seele scheint dahin
Alle tanzen brav im Reigen 

Es gibt Orte trostloser Stille
Manchmal nur ein lautes Schluchzen
Nicht selten ignoriert der letzte Wille
Nicht selten unverstandenes Fluchen

Doch achtet man die Seelen
Wie sie wüten und schreien
Sich wieder und wieder selber quälen
Und am Ende doch einsam bleiben 

Es gibt Orte mit lautem Lachen
Tanzen, springen, ausgelassen sein
Wo selbst die einfachsten Sachen
Zierde sind auf einem heiligen Schrein

Die Seelen dabei vor Freude strahlen
Manche laut und andere leise
Als hätte Gott sich selbst empfohlen
Einfach mal schlicht, dann wieder weise 

Es gibt Orte der Ruhe und der Kraft
Kaum leises Raunen ist zu hören
Trotz das der Körper nur wenig schafft
Kann der Geist dort heiliges beschwören 

Seelen schwingen dort in Harmonie
Jede für sich und doch sind alle eins
Frieden in gesunder Hierarchie
Unendlicher Ort schöpferischen Seins 

^Gedichte / PDF-Datei

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