Meins

Wir nehmen so leicht
Und geben so schwer
Was dem Gefühl nicht reicht
Empfinden wir als nicht fair 

Was dem einen viel wert
Ist des anderen Hohn
Was der eine begehrt
Ist des anderen Lohn 

Wir wollen alle nur leben
In Frieden und glücklich
Ein berechtigtes Streben
Für alle – oder doch nur für mich? 

Im eigenen Kinde
Erkenne ich vielleicht
Den eigenen Funke
Wenn es zum Feuer nicht reicht 

So gebe ich mein Erbe
So ich denn geben muß
Meinem Kinde die Herde
Doch beides bleibt mein – bis zum Schluss

Womit soll ich sonst mein Leben sichern
Wenn nicht mit Macht und Einfluss
Wer wird mich freiwillig füttern
Wer vertraut noch dem Bruderkuss? 

Des eigenen Glückes Schmied
Ein jeder will und soll es sein
Gleich ob das Glück das mir geschieht
Auch ist des anderen Pein 

Will ich nicht darben
Muss ich also zu Felde ziehen
Ungeachtet all der Narben
Oder ob die Freunde fliehen 

So werde ich alles tun
Will mein bestes geben
Und werde nicht ruh‘n
Und Macht und Reichtum erstreben 

Denn es ist nur wenigen gegeben
Ruhe und Frieden zu finden
Und ein glückliches Leben
Ohne sich an die Materie zu binden 

So erfülle ich mein Schicksal
Und kämpfe mit im Kreise „Jeder gegen jeden“
Und wird er dereinst zu groß der Drall
Werden sie schon sehen, was sie von mir kriegen 

^Gedichte / PDF-Datei

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