Hohn

Es gäb‘ so viel zu sagen
Doch keiner will nur fragen
Und so tut auch keiner wagen
Was wirklich wichtig wär‘ zu sagen.

So zahlen still und leise
Alle ihre Preise
Auf die eine oder and‘re Weise
Aber hauptsache leise

Und schon hört man tönen
Wie sie laut und lauter stöhnen
Man würde sie verhöhnen
Sich an ihrem Leide frönen

So klingt wie Hohn, was ich hier schreibe
Mit ihrer Seelenqual Scherze treibe
Dabei kenn‘ auch ich am eig‘nen Laibe
Worüber ich hier wortreich schreibe

Und will nur einmal wagen
Es deutlich laut zu sagen:
Worüber so viele klagen
Damit wollen sie sich plagen

^Gedichte / PDF-Datei

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