Geduld

Ich spür’ euch lang‘
Seid schon ganz nah
Ein stiller Drang
Ihr seid bald da

Meine Wünsche
Meine Träume
All‘ die Güte
Stark wie Bäume

—-

So hab Geduld, mein Kind
Zeit wird schon noch reifen
Hab doch Geduld, mein Kind
Dann wirst Du begreifen

Es sind schnelle Schritte
Die uns stolpern lassen
Ist die hast‘ge Bitte
Die wir bald verprassen

—-

Ich will doch alles geben
All die Fähigkeit und Kraft
Will nur nach Bestem streben
Warum länger diese Haft?

Im Hoffen und Bangen
Stetig stille Spannung
Schon so lang‘ gefangen
Darum diese Ahnung

—-

Man sagt: In der Ruhe
Verborgen liegt die Kraft
Schwieriges mit Muse
Ist dann schon bald geschafft

Wer warten kann ist weise
Wer übereilt doch handelt
Bezahlt die grössten Preise
Klug, wer bedächtig wandelt

—-

Was nützt es mir zu sehen
Wie ohne Tat und Wirkung
Mein Leben wird vergehen
Als wär‘ mein Sinn nur Sichtum

Der Zweifel nagt an allen Ecken
Ist denn dieser Weg der Richtige?
Ewiger Stillstand macht mir Schrecken
Ist den anderes das Wichtige?

—-

Oh nein, bleib fest im Glauben
Dein Weg ist der Richtige
Selbst die Blinden und Tauben
Spüren doch das Wichtige

Die Schritte sind blind
Der Weg im dunkeln
Es geht nicht geschwind
Doch dort – ein Funkeln

—-

Jetzt kann ich es erahnen
Ist dort das ersehnte Ziel?
Als würde ich nur wähnen
Will hoffen, was mir gefiel

So will ich mich weiter üben
In Ruhe und Besonnenheit
Das Gemüt nicht weiter trüben
Beilegen den inneren Streit

^Gedichte / PDF-Datei

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