Gaben

Herr, was hast du mir gegeben
All die vielen schönen Gaben
Soviel für ein einzig‘ Leben
Sowenig Sein – soviel Haben 

Wie soll ich all das bloß nutzen
All die Möglichkeit und Freiheit
Als müsst’ ich sie grausam stutzen
Allein aus dummer Gemeinheit 

Kann schon lang nicht mehr erkennen
Was man damit nur sinnvoll macht
Welches wirklich rechte Leben
Auch nur ein gutes Leben schafft 

Irre vom Versuch zum Irrtum
Bitte stumm um Hilfe und Rat
Sinke bald vom Glück zum Sichtum
In traurig hoffend blinder Tat 

Und doch weiß ich, glaub‘ ich, hoff‘ ich
Es gibt einen Zweck, einen Sinn
Momente des Glücks tragen mich
Das ich ein Teil des Ganzen bin 

^Gedichte / PDF-Datei

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