Erleuchtung

Nicht nur das Haben und Sein
Auch das Wollen und Werden
Tragen in’s Leben hinein
Lassen uns weiter streben

Es ist der unbewußte Drang
Von dem wir am End’ nur glauben
Als wäre es bewußter Wahn
Halten in der Hand die Trauben

Sie hängen noch immer zu hoch
Wir haben es noch nicht bemerkt
Sitzen nur wie in einem Loch
Halten die Wände für die Welt

Die Wenigen, die es geschafft
Zu erblicken Schimmer des Lichts
Schweigen danach nur mit bedacht
Leben still im scheinbaren Nichts

Sie wollen nicht bekehren
Zu sauer sind die Trauben
Die wir wollen begehren
Zu unbequem das Glauben

Die Gurus, die uns sagen
Was falsch ist und was richtig
Beantworten gern Fragen
Die uns doch gar so wichtig

Glauben ihnen mehr als uns selbst
Wollen keine Verantwortung
Trauen ihnen mehr als uns selbst
Haben Angst vor Befähigung

Wir bräuchten nur aufzustehen
Bräuchten nur die Augen öffnen
Dann könnten wir alles sehen
Die ganze Welt steht uns offen

Aber es braucht Zeit zum Reifen
Die Traube braucht vorher Blüte
Wir können nichts beschleunigen
Können nur bitten um Güte

Wenn wir das Schicksal erfüllen
Werden wir die Welt erkennen
Bewußt mit Leben erfüllen
Was wir in der Welt erkennen

Es ist das große Netz
Dessen ein Teil wir sind
Es ist das große Nest
Inneren Frieden bringt

Wenn Du erblickt hast das Licht
Wenn Du die Wonne erkannt
Fürchtest Du das Ende nicht
Du hast den Anfang erkannt

^Gedichte / PDF-Datei

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