Erkennen

Blind laufe ich durch die Welt
Blind, weil alle Weichen sind gestellt

Hoffend bringe ich mich ein
Hoffend, weil ich keinen Unterschied erkenne zwischen Sein und Schein

Glaubend stehe ich vor Gott
Glaubend, weil ich nicht erkenne seine Not

Liebend sehe ich die Menschen
Liebend, weil anders kann ich sie nicht erkennen

Gütig betrachte ich mein ich
Gütig, weil ich erkenne, wie oft einsam und ängstlich ich durch die Welt schlich

Wissend achte ich den Lauf der Dinge
Wissend, weil auch ich meinen Teil einbringe

Still nehme ich mein Schicksal an
Still, weil ich weiß, es nimmt auch mich an

^Gedichte / PDF-Datei

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