Diener Gottes

Ich habe nichts mehr, das mich verpflichtet
Nur noch das Leben, das mich vernichtet 

Ich brauche nichts mehr, das mich vorwärts drängt
Nur noch Glauben und Hoffnung mich zwischen sich zwängt 

Ich will nichts mehr, was mich empört
Nur Angst und Dummheit mich noch verstört 

Ich höre auf, nach dem Sinn zu suchen
Vergesse irgendwann im Schmerz noch zu fluchen 

So scheine ich ein Spielball aller Mächte
Ein Diener der dunklen wie der lichten Kräfte 

Doch wenn die Augen sind gebunden
Und der Rücken genug geschunden 

Dann findet man das Licht der Welt
Und erkennt, daß man an den richtigen Platz gestellt 

So wird man ein wahrer Diener Gottes
Selbst wenn man geweiht ist des Todes 

^Gedichte / PDF-Datei

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