Der Blick in die Ferne

Ich wünsch‘ mir meine Welt aus Kindertagen
Ich weiß noch wie ich rannte
Um jenen Baum im Garten
Jeden Stein den ich kannte

Ich wünsch‘ mir jene Sicherheit
Jene Liebe
Jene Zärtlichkeit
Wenn doch nur alles bliebe

Ich wünsch‘ mir die Stimmen, die Gespräche
Den Duft der alten Küche
Selbst manch’ unangenehme Gerüche
Und auch die dummen Flüche

Ich wünsch’ mir zurück die Zeit
In der die Welt so klein und doch so groß
Sehn’ mich nach jener Unbekümmertheit
Der großen Freiheit auf der Eltern Schoß

Verantwortung habe ich gelernt
Für mich und vieles andere
Mein Gesicht hat sich verhärmt
Nicht mehr lang’, das ich noch wandere

So erinner’ ich mich gern
An Kraft und Jugend
Jene Kindertage sind so fern
Wie verloren jene Tugend

Heute weiß ich, was richtig
Doch will ich es noch wissen?
So vieles ist nun nichtig
So vieles wollt’ ich nicht mehr missen

Hab’ mit Kraft gekämpft
Für mich und die meinen
Doch das Leben nun dämpft
Meine Wut und mein Weinen

Ich spür‘ den Großmut wachsen
In meinem Inner’n wird es still
Will nur noch lieben, nicht mehr hassen
Und blick’ zu Gott, so er es will

Ich wünsch‘ mir jenen Frieden
Der mir am Anfang ward gegeben
Und auch für meine Lieben
Wünsch‘ ich mir den Segen

Dann kann ich in Frieden ruh’n
Alles hab‘ ich nun gemacht
Nichts wichtiges bleibt mehr zu tun
Weiß, mein Leben ist vollbracht

So danke ich
Für Eure Freundschaft
Und füge mich
In Gottes Gefolgschaft

^Gedichte / PDF-Datei

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