Arm und Reich

Viele Menschen vor mir
Konnten es bewahren
Viele Menschen nach mir
Werden es erfahren

Das Wissen um Frieden und Glück
Sicherheit des inneren Halt
Manchmal Realität kein Stück
Unbekümmert glauben gibt Halt

Wer nicht weiß, was Enttäuschung ist
Wenn der Himmel noch leuchtend blau
Wer frei und ohne Maßstab misst
Dem ist Erde weich und Luft lau

Doch wer einmal gekostet hat
Des Verlustes herben Geschmack
Schreitet immer wieder zur Tat
Mit Vorsicht und Angst im Gepäck

Schwer beladen der Rucksack
Mit großer Macht und Reichtum
Die Augen immer auf Zack
Nirgends mehr Frieden zum ruh’n

Alles will Aufmerksamkeit
Besitz soll immer bleiben
Macht jedoch bindet Freiheit
Angst vor Verlust erleben

Angst ist es, die Grenzen benennt
Suchen sie zu überschreiten
Frei ist, wer keine Grenzen kennt
Sieht nur die ewigen Weiten

Wer sich von Besitz kann lösen
Kann seine Freiheit neu finden
Muss nicht alles gleich verschenken
Sich nur nicht unbegrenzt binden

Den Verbund allen Lebens
Können wir nicht verlassen
Sind und bleiben zeitlebens
Im Werden und Verblassen

So müssen wir lassen gehen
Was an Reichtum heilig allzeit
Unseren letzten Schritt gehen
Ohne Besitz in die Freiheit

Denn am End‘ das Herz allein
Ist Zünglein an der Waage
Nur Macht und Reichtum allein
Trägt den Frieden zu Grabe

^Gedichte / PDF-Datei

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