Erinnerungen

Am Anfang leben wir aus der Erinnerung heraus, Erinnerungen an die Unendlichkeit, den Anfang, das Ende und der ewigen Wiederkehr, Erinnerungen an den Beginn des Lebens, Erinnerungen unserer Ahnen, eigene vergangene Erinnerungen, was wir waren und was wir eigentlich sind. Diese vergessen wir meist im Laufe unserer Entwicklung. 

Wir entwickeln neue Erinnerungen, versuchen sie zu verstehen, zu integrieren und zu halten. 

Am Ende leben wir wieder immer mehr in unseren Erinnerungen und beginnen die Zyklizität zu erkennen. Wir blicken in eine Zukunft, die wir eigentlich kennen aber glauben vergessen zu haben und sie deshalb oft fürchten. 

Die Angst des Unbekannten verliert ihren Schrecken, je mehr wir erkennen, dass wir die Zukunft kennen. Die Schritte werden immer leichter, je mehr wir uns der Zyklizität bewusst werden. Alles Werden und Vergehen ist ein Teil von uns – nicht umgekehrt. Das Selbst ist ewig. Das ist, woran wir uns schlussendlich Erinnern. 

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