Die Architektur der Wunder

Das Doppelspaltexperiment zeigt und beweist auf wissenschaftlicher Basis, daß das, woran wir glauben Wirklichkeit wird. 

Wenn wir also wirklich glauben, daß etwas passieren wird, wird es passieren. (Jene, welche mit dem Doppelspaltexperiment vertraut sind, werden jetzt sagen: Ja, aber nur in kleinstem Rahmen, auf der Ebene der Elementarteilchen. Diesem Argument möchte ich den Schmetterlingseffekt entgegenhalten.)

Unsere Phantasie ermöglicht uns, etwas zu glauben, was wir nicht wissen und auch nicht in unserer Wirklichkeit erfahren haben – also keinen realen Beweis dafür kennen, den wir selbst erlebt haben. Wir können also berechtigt auf etwas hoffen, daß wir als Wunder bezeichnen würden – egal, wie klein die Chance sein mag, daß der erwünschte Fall eintritt. 

In unserer Phantasie liegt aber auch das Problem, daß wir uns den Irrtum vorstellen können. Daß wir uns vorstellen können, daß unser Glaube nicht stark genug ist, um ein Wunder Wirklichkeit werden zu lassen. Daß wir versagen – so wie eigentlich jeder von uns es schon irgendwann einmal erlebt hat, daß alles Wünschen und auch alle realen Bemühungen nicht den Wunsch haben Wirklichkeit werden lassen. 

Um diesem Zweifel entgehen zu können, mit welchen wir uns selbst in unserem Wirken behindern, können wir uns an eine uns übergeordnete Instanz wenden. Dabei ist es nicht wichtig, wie wir uns diese Kraft vorstellen, ob wir sie Gott, Allah, Buddha, Krsna oder einfach nur Universum nennen. Vorstellen kann sich eine solche übergeordnete Instanz im Normalfall jeder, da wir alle über das Phänomen der Zeit mit der Frage „wohin wir gehen“ und „woher wir kommen“ konfrontiert sind. Die Frage, „wohin wir gehen“ bleibt offen, da wir alle ein Teil der Antwort sind. Erst wenn sich alle entschieden haben, wird die Antwort deutlich erkennbar sein. Aber die Frage, „woher wir kommen“ zeigt uns, das etwas geben muß, woher wir kommen – sonst könnten wir die Frage garnicht stellen. 

Diese Urkraft ist es, an die wir unsere Bitte richten können. Diese Urkraft, die auch uns geschaffen hat, können wir wie einen Hebel, einen schier endlosen Verstärker unserer Wünsche verwenden. Dabei ist die Form, wie wir uns mit dieser Urkraft verbinden nicht relevant. Diese Urkraft hat uns so erschaffen, wie wir sind, und alles, was uns zu dem gemacht hat, was wir sind. Sie macht also keinen Unterschied. Wir sind ein Teil dieser Kraft und haben daher die Fähigkeit, sie zu nutzen. Der einzige Unterschied liegt in uns, wieweit wir bereit sind, uns auf diese Kraft einzulassen und sie zu nutzen. 

Über diese Urkraft ist es Möglich, uns selbst und unsere Zweifel aus dem Wunsch herauszunehmen, und damit auch ein Wunder unabhängig unserer eigenen Fähigkeiten Wirklichkeit werden zu lassen. Vielen ist dies bereits gelungen. Die einzige Warnung dieser Menschen ist: Seid vorsichtig mit dem, was ihr euch wünscht. Es könnte in Erfüllung gehen…

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