Hab keine Angst

Hab keine Angst vor dem Leben
Ist ein Fest für alle Sinne
Lässt uns nach dem Besten streben
Als Mensch im göttlichen Sinne

Hab keine Angst vor den Schmerzen
Wollen Dir helfen, Dich leiten
Sie kennen es nicht zu scherzen
Werden klare Sicht bereiten

Hab keine Angst vor der Liebe
Auch wenn sie dich verwundbar macht
Selbst wenn vom Leben nichts bliebe
Sie ist die einzig wahre Kraft

Hab keine Angst vor dem Verlust
Nichts verläßt am Ende wirklich
Auch wenn es Dir nicht ist bewußt
Alles Leben ist verbindlich

Hab keine Angst vor der Geburt
Sie ist der Beginn von allem
Wie ein allzeit sichernder Gurt
Trägt sie das Leben in allem

Hab keine Angst vor dem Tode
Ist die letzte große Reise
Ist ein Jenseits aller Mode
Einzig unspielbare Weise

Hab keine Angst vor unser aller Gott
Luzifer ist ihm nur ein Gehilfe
Ob größtes Glück oder grausamste Not
Er schuf für uns die Welt nur in Liebe


Mit unseren Ängsten nehmen wir uns so viel – so viel, was wir nutzen können, was uns hilft und was uns glücklich machen kann. Nur müssen wir auch bereit sein, uns darauf einzulassen. Angst will uns schützen – ja, aber wir müssen sie als das verstehen, was sie ist: eine Mahnung zur Achtung. Nicht oberflächlich „in den Tag hinein“ leben, sondern so bewußt wie möglich das genießen, was da ist und was geht. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

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