Grüß Gott von mir

Blickst Du bis zum lieben Gott 
Sag ihm einen lieben Gruß 
Ich bleibe noch ein wenig in der Not 
Mit all dem Hass und all dem Fluch 

Doch ich werd mich stets an ihn erinnern 
Einer muss es schließlich tun 
Damit das letzte Blut nicht wird gerinnen 
Dafür will ich noch nicht ruh’n 

Wir alle sind geschickt in diese Welt 
Zu lernen und zu heilen
Und wenn es um uns schlecht bestellt 
Heißt es wieder nicht verweilen 

Gerade wenn es mühsam geht 
Durch Felsen steil bergan 
Haben wir den schnellsten Weg 
Und kommen doch nie an ihn heran

Gleich wie wirr der Weg auch sein mag 
Er ist da, damit ihn jemand geht 
Sag Gott, daß ich ihn nicht mehr frag‘ 
Wo sein nächster Hinweis steht 

Ich hab’ es endlich doch gelernt
Ich muss es selber wissen 
Lang‘ genug die Meinung anderer verehrt 
Werde keine fremde Hand mehr küssen 

Keiner hat es bös’ gemeint 
Alle wollten nur mein Bestes 
Die einen in seinem Namen vereint 
Die anderen für die Taschen ihrer Westen 

Alles haben sie bekommen 
Alles mussten sie auch wieder geben 
Soviel Freude haben sie genommen 
Und haben doch kein wahres Glück gesehen 

So will ich weiterziehen 
Durch Wald und Flur 
Einem jeden werd‘ ich winken 
Auch wenn jeder denkt, ich sei nur stur 

Ich seh’ das Gute in der Welt 
All die Hoffnung, all den Glauben 
Es ist nicht gar so schlecht bestellt 
Niemand wird mir meine Zuversicht noch rauben

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