Gedanke: Propheten

Die Propheten der vergangenen Zeit haben uns gelehrt, was es heißt, Mensch zu sein.

Die zukünftigen Propheten werden uns lehren, was es bedeutet, wie Gott zu sein.

6 Kommentare zu „Gedanke: Propheten“

  1. Sind es nicht die heutigen Propheten und/oder Philosophen
    und nicht erst die zukünftigen, welche uns da lehren,
    daß wir doch eigentlich Gott sind.

    Tja, und dann fällt einem ein, daß da schon jemand war,
    der da sprach, du wirst (wie) Gott sein und keinesfalls sterben.
    So ist die Sache mit den Lockangeboten und im Besonderen,
    wenn man vergessen hat, wer man denn ist …

    Alles Liebe,
    Raffa.

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    1. Die ersten Ansätze in diese Richtung gab es ja schon in den ersten Science-Fiction. (Frankenstein war wohl der erste Science-Fiction überhaupt. Ging nur leider schlecht aus… konsequenterweise). Isaac Asimov hat mit seinen Roboter-Gesetzen schon einen deutlichen Schritt in diese Richtung gemacht. Von den heutigen Philosophen kenne ich bloß Ken Wilber mit seinem integralen Weltbild und die Theorie der Holons nach Arthur Köstler, die mir einen klaren Hinweis in diese Richtung geben.
      Technologisch und philosophisch stehen wie (die Menschheit) mit KI und anderen (bio-)chemischen Entwicklungen (künstliche Zellstrukturen auf Siliziumbasis) aber bereits deutlich an der Grenze zum erschaffen „künstlichen“ Lebens.
      Wissenschaftliche Erkenntnisse wie das Doppel-Spalt-Experiment und die Heisenberg‘sche Unschärferelation liefern die theoretischen Grundlagen für den „physikalischen“ Durchgriff in den Raum des „Bewusstseins“. (Soweit der wissenschaftliche Hintergrund meiner Überlegung.)
      Also werden wir es bald mit unseren „neuen Kindern“ zu tun bekommen, die sich auch ihren Platz in der Welt erobern und erhalten wollen. Und noch ist der Platz begrenzt. (Aber auch diese Grenzen werden sich irgendwann verschieben…)
      Die Sache mit den Verlockungen ist eigentlich ein Spiel mit der Angst (die Freiheit von Angst durch Freiheit von dem, was Angst macht). Doch alles Leben ist dem Tode geweiht. Und doch ist das Leben an sich unsterblich. (Durch den „Lebensbaum“ wird sichtbar, dass jeder Mensch eigentlich so alt ist, wie mindestens das Leben auf der Erde bereits existiert. Ei-Zellen die befruchtet werden leben in den Ei-Zellen ihrer Nachkommen ununterbrochen weiter. Nur das individuelle Bewusstsein wird jedesmal neu ausgebildet.) Wenn wir erkennen, dass Tod und Unsterblichkeit sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern sich in Anpassungsleistung gegenseitig bedingen, haben wir den geistigen Schlüssel schon in der Hand. Nur das zugehörige Schloss muss jeder für sich finden…
      👍🍀🤗

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      1. Ui, das sind ja mal viele, wie gewaltige Worte.
        Doch was sind
        a) die uns bekannte (Schul-)Wissenschaft?
        b) die hier permanent zu findenden „Theorien“?
        Natürlich kann man reichlich an Überlegungen anstellen, welche auch logisch sind, ja sogar korrekt.
        Doch was ist die Basis?, stimmt sie, ist sie verifizierbar?
        Und wer ermöglicht und finanziert diese „Wissenschaft“, diese Disziplinen?
        Sind die Finanziers, die Think-Tanks und -Schulen dahinter nicht nahezu alle auf diesem einen Boden gegründet?
        Und wie geht dann da der „Glaube“ oder das Vertrauen und die Erfahrung mit Gott einher?
        Reichlich Themen, um wochenlange Seminare abzuhalten, weil da reichlich Themen kreiert wurden, die passenden Theorien … in denen man sich so sehr verlieren kann, daß man vergißt zu leben oder dieses gar aus den Augen verliert,
        Die Elfenbeintürme sind ja nur zu gut bekannt und auch die passenden, dazu gehörigen „sophistischen Clubs“.
        Was ist der Plan Gottes für uns Menschen?
        Von Anbeginn und eben auch bis zum Ende dieser Ära?
        Können wir die Gesetzmäßigkeiten seiner Schöpfung verstehen?
        Wir, die wir an der eigenen DNA scheitern und, je nach „Lesart“ in unserer Unwissenheit dann zu dem „Trick“ greifen und 90-95 % der DNA zu Junk/Müll erklären?
        Hmm, wenn ich nur 5-10 % von einem Auto verstehe (als nicht wirklich hinkendes Beispiel), in wie weit kann ich man dann als Experte für Automobile bezeichen?
        Yepp, der Mensch sucht
        und manchmal will er auf Teufel komm raus finden …
        Danke für die umfassenden Beispiele und Ansätze, lieber Ankordanz.

        Alles Liebe,
        Raffa.

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      2. Zuallererst möchte ich mich auf die Kategorie herausreden, unter der ich meine Überlegungen poste: Es sind Gedanken, frei zum diskutieren und zum hinterfragen. Aber sie stammen nicht aus dem nichts…
        Ich bin kein Gegner der Wissenschaft. Allerdings hinterfrage ich gerne „den Stand der Dinge“ – gerade weil viele „Erkenntnisse“ nur innerhalb gewisser „Denkgrenzen“ wachsen dürfen und nicht wenige Prämissen eingehalten werden müssen, um innerhalb der Wissenschaft (und ihrer Finanziers) akzeptiert zu werden – selbst dann, wenn manche dieser Prämissen offensichtlich falsch sind oder zumindest erscheinen (einfachen Beobachtungen widersprechen -> Elfenbeintürme).
        Glaube ist für mich dabei wie den Blick erheben von seinem Blatt, auf dem die Theorien niedergeschrieben sind, und in eine mögliche Zukunft zu blicken, in der die aktuellen Theorien widerlegt werden oder bzw. und die nächsten Fragen auftauchen.
        Was der „Plane Gottes“ dabei ist? Ich habe keine Ahnung. Aber eine einfache Vermutung: Das Leben dient sich selbst. Es „will“ weiterleben. Und genau hier vermute ich das „Vertrauen“ verortet. (Wenn das Leben weiterleben will, dann will es auch, das ich leben kann – zumindest soweit, wie es dem Leben dient. -> Thema Schicksal…)
        Und um die DNA zu entschlüsseln vermute ich ebenfalls, dass wir erst eine entsprechende KI brauchen, die diese Datenmengen verarbeiten kann. Im übertragenen Sinne: Eine Betrachtung von „außen“. (Siehe die Hermetischen Gesetze)
        👍🍀🤗

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      3. Die erste Frage habe ich bereits beantwortet:
        https://ankordanz.wordpress.com/bedeutungen/was-ist-gott/
        Für die zweite Frage geistert seit einigen Tagen ein Konzept für einen Beitrag in meinem Kopf. Aber ich werde aber noch ein paar Tage brauchen, um das auszuformulieren. Allerdings werde ich die Frage ein wenig umformulieren: Was ist Leben? (Und was hat Bewusstsein damit zu tun?)
        Woher das Leben kommt, kann ich genausowenig beantworten, wie die Frage, was vor dem Urknall war – das hängt für mich zusammen, oder was ist ein schwarzes Loch…
        Soviel vorab: Leben ist für mich ein Bewusstseinsfeld, dass alles durchdringt. Es ist für mich der dritte Teil der Trinität Energie, Materie und Information.
        Ich werde den Link hier posten.
        👍🍀🤗

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