Tränen der Hoffnung

Ich liebe, leide und lebe
Hoffe, trauer‘ und befürchte
Wenn ich von den Schmerzen bebe
Keinen Rat mehr weiß und fürchte

So finde ich mein Lachen wieder
In meinem Wissen um die Liebe
Ertrage damit immer wieder
Aus Angst geschaffen schwere Hiebe

Verlust von Vertrauen
Schafft nur Angst und Rache
Kann Leben nicht bauen
Auf innere Schwäche

Liebe, die alles durchdringt
Ist die eigentliche Kraft
Die das Leben mit sich bringt
Und unsere Welt erschafft

Meine eigene Furcht macht mich blind
Diese Energie zu erfahren
Wenn ich Liebe mit Glauben verbind‘
Kann ich allzeit Hoffnung bewahren

Mehr als Hoffnung hab‘ ich nicht
Im Kampf mit meinen Ängsten
Nicht einer der ehrlich spricht
„Ich nehme Deine Ängste“

Wie könnte er sie auch tragen
Sie sind Teil von meinem Wesen
Müsste mit aller Kraft wagen
Zu tragen mein ganzes Wesen

Gott allein kann dies schaffen
Der Ursprung von allem Sein
Hat Freud‘ und Leid erschaffen
Gab mir die Kraft für mein Sein

Von seinem Ursprung geht alles aus
Zu ihm kehrt schließlich alles zurück
Er stattete die Welt mit Kraft aus
Er nimmt zum Schluss alles Leid zurück

Er gab uns unser Schaffen
Er gab uns alle Freiheit
Er weiß, was er geschaffen
Zur Verantwortung bereit

Der Möglichkeiten Vielzahl
Hält unzählige Fehler
Allein wir haben die Wahl
Was ist für uns ein Fehler

Für Gott ist alles gleich
Alles ist fehlerlos
In seinem großen Reich
Gnade unendlich groß

Und doch lebt Gott durch uns Menschen
Durch Natur und Technik machen
Mit Schicksal und Zufall schenken
Was kluge Köpfe nicht schaffen

So können wir erleben
So viel auch ausprobieren
Was Wert ist zu erstreben
Und was besser verlieren

Als Vergangenheit betrachtet
Werden Zusammenhänge klar
Was man vorher nicht beachtet
Ein größerer Sinn erkennbar

So bringt mein eigen kleines Leid
Die Seligkeit meinen Kindern
Und bin ich auch noch nicht gescheit
Wird das am End‘ nichts verhindern

Als Gott die Welt erschuf und den Kosmos
Da auch Möglichkeit darin zu lernen
Die Fehler im Leben bringen Chaos
Aber auch den Antrieb um zu wachsen

So gegeben – Gottes Liebe
Ist in allem und überall
Und wenn mir am End‘ nichts bliebe
Gottes Liebe ist überall

2 Kommentare zu „Tränen der Hoffnung“

  1. Lieber Ankordanz,
    dieses Gedicht hat mich wieder sehr berührt. Würde ich es in einem Buch lesen, dann würde ich – wie so oft beim Lesen – einen Texrmarker nehmen und ganz viele Teile leuchtend gelb anstreichen, weil ich sie genauso denke wie du. Das wäre eine gelbe Pracht auf der Seite. Besonders die letzte Zeile habe ich schon oft gedacht, wenn ich Trost und Geborgenheit brauchte.
    „Und wenn mir am End‘ nichts bliebe – Gottes Liebe ist überall.“
    Sie möglichst oft fühlen zu können und darin Kraft zu finden, wünscht dir mit herzlichen Grüßen
    Miriam

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s