Gedanke: Alternativen

Es schmerzt nicht, wenn es keine Alternative gibt.

Es schmerzt, wenn wir glauben, dass es eine Alternative gibt, wir diese aber nicht ergreifen können.

20 Kommentare zu „Gedanke: Alternativen“

    1. Mein Verständnis des Themas:
      Alternativlosigkeit entsteht, wenn man ein Problem als solches erkennt, aber keine Lösung findet, die zu einem kleineren Übel führt, als das ursprüngliche Problem.
      Erkennen wie Lösungssuche können über Nachdenken erfolgen, aber auch über andere Wege.
      Mit dem Gedanken „Du musst nur wollen!“ wird Schicksal allerdings zu einem großen Selbstbetrug degradiert.
      Sollte das „Problem“ allerdings erst garnicht erkannt werden, entsteht auch Alternativlosigkeit – nur wir bemerken das „Schicksal“ noch nichteinmal, sondern erst die Effekte (was wohl mit am häufigsten vorkommt).
      🙏🍀🤗

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      1. Ich vermute, Ihr meintet: kein Vergleich im Sinne von kein Beurteilen und kein Urteil im Sinne von kein Verurteilten. Der reine, wertfreie Vergleich im Sinne, dass eine ist so und das andere ist anders ist notwendig, um überhaupt wahrnehmen zu können. Die Alternativen werden erkannt, aber schlicht ignoriert, weil sie bestimmten Interessen widersprechen. Damit werden die Alternativen wahrgenommen, sind aber doch nicht erreichbar, da Dritte sie verwehren.
        Ich hoffe, das war es, was Ihr meintet?
        Alles Liebe
        🙏💚🤗

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      2. Hm, lieber Ankordanz, ich weiß nicht, ob ich es so meinte und auch nicht, ob ich dich richtig verstehe.
        Das ist ein so großes Diskussionsthema scheint mir in deinem Kommentar, dass ich nicht weiß, wie ich antworten soll?
        Freilich braucht es den Vergleich, um sich seiner selbst bewusst zu sein. Ich meinte den Mangel an Kommunikation der einen Austausch über Unterschiedlichkeiten real mangels Gegenüber oder mangels Menschen, die sich einlassen wollen und können ergibt. Beides macht einsam und schmerzt. Gleichgültigkeit ist in diesem Fall eine andere Beschreibung von Einsamkeit, nämlich jene unter Menschen bzw. in Gemeinschaft.
        Ist das verständlich?
        Alles Liebe
        „Benita“ 🤗💮💚

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      3. Ich glaube, ich habe Euch verstanden: Der Versuch, den Schmerz zu vermeiden, indem die Alternative (eine unerwünschte aber mögliche bzw. tatsächliche Realität) ignoriert oder verdrängt wird. (Sinngemäß: „Was ich nicht weiß macht mich nicht heiß.“) Dieses Verschließen der Augen respektive des Herzens lässt Euch einsam und unverstanden zurück. Das kann ich gut verstehen. Es ist – für mich – der Mangel an Mitgefühl. Ich hoffe und wünsche für Euch, das Ihr Menschen gefunden habt, die diese Fähigkeit weit genug entwickelt haben. Es ist so wichtig…!
        🍀💚🤗

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      4. Ich habe nicht unbedingt von meiner aktuellen Situation geschrieben, sondern aus Erinnerung der Einsamkeit, wobei es immer wenige Menschen sind, die uns nahe kommen. Aber es könnte mehr Nähe geben. Danke für deine Wünsche. ….. Im Grunde haben wir ja auf den Kommentar von Sarah alias Sultanine reagiert, die meinte, wo kein Vergleich und kein Urteil, da kein Schmerz, dem wir etwas entgegen setzen wollten. Das sehen wir eben nicht so.
        Eine gute Nacht dir 🍀🤗✨
        „Benita“

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      5. Bitte verzeiht, ich wollte Euch nicht unter Druck setzen. Ich war mir nur nicht sicher, wer was meinte…
        Trotzdem danke für Euer Feedback.
        🙏💚🤗

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    1. Du hast wohl recht mit der Aussage des „sowohl als auch“. Aber dies ist eine Ebene, in der sich – in meinen bisherigen Verständnis – die „Meister“ bewegen.
      Dieses „Ziel“ kenne ich zwar, habe es aber noch nicht erreicht…
      🙏🍀🤗

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