Diener Gottes

Ich habe nichts mehr, das mich verpflichtet
Nur noch das Leben, das mich vernichtet

Ich brauche nichts mehr, das mich vorwärts drängt
Nur noch Glauben und Hoffnung mich zwischen sich zwängt

Ich will nichts mehr, was mich empört
Nur Angst und Dummheit mich noch verstört 

Ich höre auf, nach dem Sinn zu suchen
Vergesse irgendwann im Schmerz noch zu fluchen 

So scheine ich ein Spielball aller Mächte
Ein Diener der dunklen wie der lichten Kräfte 

Doch wenn die Augen sind gebunden
Und der Rücken genug geschunden 

Dann findet man das Licht der Welt
Und erkennt, daß man an den richtigen Platz gestellt 

So wird man ein wahrer Diener Gottes
Selbst wenn man geweiht ist des Todes

10 Kommentare zu „Diener Gottes“

      1. Nach meinem Verständnis sind wir ein Teil von Gott – und damit selber (jeder) auch göttlich. Auch mit all unseren Fehlern. Die Frage ist oft: Was ist ein Fehler? Was trennt uns also von Gott?
        Ich würde es so formulieren: Was trennt uns von uns selbst? Dann versündigen wir uns nicht vor Gott, sondern vor uns selber. Auch nicht besser, aber so kann Glauben und Religion eine ganz andere Richtung einschlagen, die nicht strafend ist, sondern hilft.
        👍💚🤗

        Gefällt 1 Person

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