Die Welt

Als ich klein war dachte ich
Die Welt sei riesengroß
In der Schule lernte ich
Die Welt ist eine Kugel bloß 

Dann wurd‘ die Welt immer kleiner
Suchte eine Stadt, einen Ort
Und dachte: „Das ist meiner!“
Das Große der weiten Welt war fort 

Ich entdeckte viele kleine Ecken
So manche warm und kuschelig
Einige auch zum Schrecken
Doch gemeinsam wuschelig

Nach der Ausbildung kam Arbeit
Die Welt: drei Orte: Heim, Job, Urlaub
Wo war sie noch die große Freiheit?
Wann fand er statt der Gedankenraub?

Nun bin ich alt
Die Welt ein Zimmer
Auch das verschwindet bald
Ganz ohne Wiederkehr 

Doch jetzt erkenne ich
Die große weite Welt ist in mir
Nie mehr verrenn‘ ich mich
Dies Wissen nehm‘ ich mit mir

34 Kommentare zu „Die Welt“

      1. Das wahre Sein, ist jenes, wo man authentisch sich selbst lebt, keine Erwartungshaltungen anderer erfüllt, keine Maske trägt, keine Spielchen spielt, um andere oder sich selbst zu manipulieren. Wir werden alle schon früh in Rollen gedrängt, müssen gehorchen, werden geformt, verformt usw. Durch gute Literatur kann man wieder zurück zum eigentlichen Kern finden, um unverstellt und absichtslos sich selbst zu leben. Könnte man natürlich ein ganzes Buch drüber schreiben, aber ich hoffe, dass meine zwei Sätze dir doch eine Ahnung vermitteln, wie ich es meine, wenn du mich überhaupt ernst nimmst oder dich selbst ernst nimmst.

        Gefällt mir

      2. Ich nehme Dich ernst. So viele Patjomkinsche Dörfer für einen schlechten Scherz – das wäre mir viel zu viel Arbeit. Allerdings glaube ich in Deinen Worten mehr zu lesen, als Du vermutlich damit ausdrücken möchtest…
        Deinen Gedanken, was das „wahre Selbst“ ist, kann ich gut nachvollziehen. Allerdings fürchte ich, dass wir so bloß bis ins Alter weniger Lebensmonate existieren können. Ab dann beginnt spätestens die kulturelle Überformung dauerhaft zu greifen, die im Laufe der Zeit immer mehr zu unserem „Selbst“ wird.
        Ich vermute, daß das „wahre Selbst“, wie Du es meinst, sich durch die Art zeigt, wie wir unsere kulturellen Fähigkeiten und Errungenschaften einsetzen. So gesehen ist es nie wirklich „verschüttet“, sondern einfach nur nicht so leicht zu erkennen. Sinngemäß: Eine Funktion („Ich“, Subjekt) erkennt man durch das ausführende Objekt (Körper mit seinen spezifischen Verhalten).
        🙏👍🤗

        Gefällt 1 Person

      3. Es ist halt wie mit allen Dingen, die sich nicht greifen lassen: Jeder bildet sich seine eigene Theorie und natürlich muss man sich anpassen, um zu überleben, aber man muss sich dabei im Rahmen treu sein und seine Werte nicht um jeden Preis verkaufen und dazu muss man erstmal Werte entwickelt haben und dazu kann Literatur verhelfen 🙂

        Gefällt mir

      4. Jetzt nennst Du genau den springenden Punkt: Man muss die Werte erstmal entwickeln. Auch und vor allem die, die man später verkauft. Denn was am Ende bleibt, sind jene, die man nicht verkaufen, respektive loslassen kann. Und das sind nicht viele.
        Aber vielleicht sollte man dabei beachten, dass auch das eigene Leben und die eigene Angst auch zu respektierende „Werte“ sind. Ein Fakt, auf den wir gerne respektlos herab blicken. („Die hat ja jeder. Das ist ja nichts besonderes.“) Das macht den Respekt davor schon wieder zu was besonderem.
        🤓😉🤗

        Gefällt 1 Person

      5. Aber Gefühle wie etwa Angst oder den Überlebenswillen muss man nicht lernen, Empathie und soziale Kompetenz etwa aber schon, meiner Meinung nach. Wobei die Frage ist, ob altruistisches Verhalten nicht auch einer Art von Egoismus entspringt. Man spricht ja auch vom „Helfersyndrom“. Doch gebe ich dir letztendlich Recht und die Bibel sagt ja schon: „Liebe deinen nächsten wie dich selbst.“ Und das bedeutet ja auch, dass du ihn nicht mehr lieben sollst als dich selbst. Ich bin kein sehr religionsgläubiger Mensch, aber die Bibel hat in ihren Weisheiten oft Recht. Angst – wie du sagst – ist schon eine hohe Macht, die uns aber beschützt und uns dazu bringt, auch gegen unsere Überzeugung zugunsten des Überlebens gegen die tiefere Überzeugung zu verstoßen. Wenn aber Angst – in deinem Sinne – ein zu respektierender Wert ist, der uns angehört, dann sind wir ja doch unseren Werten treu, wenn wir den Wert des eigenen Lebens als oberste Prämisse in unserem Wertesystem verstehen.

        Ich meine aber mit wahren Werten, dass wir nicht etwa aus Habgier gegen unsere Überzeugung handeln, also um uns materiell zu bereichern. Zum Schutz der eigenen Haut muss man hingegen immer abwägen ..

        Ich verstehe gut, was du mir sagen möchtest. Ich fragte einmal an der Uni einen Professor für Ethik, der auch Psychologe ist, warum ein Mensch nicht einfach nur „gut“ sein kann in seinem Handeln und Denken. Er antwortet:

        „Das würde tötlich enden: Die Menschen würden diesen Menschen ans Kreuz nageln.“

        🤓😉🤗

        Gefällt 1 Person

      6. Empathie und soziale Kompetenz sind im Menschen von Geburt an angelegt. Die Art der Umsetzung ist allerdings oft kulturspezifisch überformt. (Selbst ein Kleinkind versucht instinktiv zu helfen. Und ein nicht kleiner Teil unseres Großhirns wird speziell für die soziale Interaktion in kleineren und größeren Gruppen gebraucht.) Und auch der hochgelobte Altruismus ist – in meinen Augen – am Ende Egoismus: Als Einzelwesen ist der Mensch in der Natur deutlich schlechter dran als in einer Gruppe. Vor ein paar tausend Jahren betrug die durchschnittliche Überlebenszeit eines Ausgestoßenen rund 12 Stunden. Die Interpretation des Bibelzitates „Liebe deinen nächsten wie dich selbst.“ sehe ich allerdings etwas anders: Wir haben bei uns selbst im allgemeinen eine größere Fehlertoleranz als anderen gegenüber. (Zwar nachvollziehbar, z.B. weil wir die eigenen Beweggründe kennen, aber trotzdem oft nicht fair…)

        Das Problem mit der Angst ist, dass sie immer bis ganz unten geht. Bei Angst geht es meiner Beobachtung nach immer um Leben und Tod – ganz gleich, wie absurd uns die jeweilige Situation rational betrachtet erscheinen mag. Angst (und Furcht) ist nicht rational. Dagegen steht unser Glaube, wie gut wir mit der Situation umgehen können. Beispiel: Wenn wir uns also bereichern, weil wir Angst haben, wir könnten verhungern, wird uns das dicke Bankkonto und der Lamborghini nichts nützen. Wir mögen noch so gut in der Lage sein, jedem noch den letzten Cent aus der Tasche zu ziehen. Wenn wir nicht lernen, dass die Dose Kaviar für 300€ uns weniger satt macht als das Brötchen für 30 Cent, werden wir uns weiter „ungerechtfertigt“ bereichern – und das völlig zurecht aus unserer eigenen Sicht: Wir wollen schließlich nicht verhungern. Und das muß doch eigentlich jeder einsehen. Oder warum klatschen die Mehrheit angesichts des wirtschaftlichen Erfolgs?

        Die Aussage Deines Ethik-Professor halte ich für zu stark christlich geprägt. Mit „Das würde tödlich enden.“ gehe ich mit – das stimmt in jedem Falle. Aber als Begründung würde ich vermuten: Die Menschen würden ihn einfach nicht verstehen. (Als ein Beispiel, daß in diese Richtung geht, könnte man vielleicht den Film „König der Fischer“ anführen. Aber auch der ist stark von christlichen Werten geprägt.) Was für mich bleibt ist die Frage: Was ist „gut“, respektive „das Gute“? (Werte…?)

        Eine fertige Lösung habe ich nicht. Ich weiß noch nicht einmal, ob es überhaupt eine gibt.
        Meine Beobachtung ist, das alles auf „das Leben“ hinaus läuft und darauf ausrichtet (siehe Gedanken/Der Sinn). Weiter bin ich auch noch nicht.

        (Sorry, ich habe jetzt vieles implizit vorausgesetzt. Ich hoffe aber trotzdem, dass der Text halbwegs verständlich ist.)
        😉👍🤗

        Gefällt 1 Person

      7. In der Natur gibt es keine Moral, kein „gut“ oder „böse“. Es gibt nur ein Fressen und gefressen werden. „Gut“ und „Böse“ sind vom Menschen festgesetzte Moralvorstellungen.

        So ist in meinen Augen der gut, der für die Allgemeinheit eintritt und jener böse, der nur für sich selbst scheffelt und damit mein ich nicht nur materielles scheffeln. Du schreibst oft sehr sicher über Dinge, die doch auch anders gesehen werden können. Ich bin da nicht so festgelegt in meiner Meinung, eher unsicher, denn es gibt ja kein gesichertes Wissen über Dinge, die wir heute nur vermuten können. Wie lange ein Ausgestoßener überlebte vor ein paar tausend Jahren etwa, das kann man heute nicht nachvollziehen. Das mit den 12 Stunden wundert mich sehr. Wer hat dies denn ausgerechnet? Es bringt mich aber zum Schmunzeln. Man sollte eigentlich alle Theorien und Überlieferungen über Bord werfen und sich die Welt neu ordnen. Ich glaube erstmal gar nichts. Aber ich bewundere deine Sicherheit in dem, was du so mutig oft unterstellst.

        Ich denke auch nicht, dass alles von christlichen Werten bestimmt ist, nur weil es die Bibel zitiert. So könnt ich dir ständig widersprechen, weil ich vieles anders sehe. Da aber die Zeit ein knappes Gut ist, muss ich leider enden, denn ich muss jetzt gleich zur Frühschicht .. Sorry 😉👍🤗

        Gefällt mir

      8. Ich kann Deinen Widerspruchsgeist gut verstehen. Und so nehme ich mal beispielhaft den Ball auf, den Du mir zugespielt hast: Die 12 Stunden.

        Vorab möchte ich noch festhalten, daß ich kein Anthropologe, Geschichtskundler oder ähnliches bin. Deshalb habe ich auch in meinen Beitrag „Über den Autor“ einen allgemeinen Expertisenausschluss formuliert. Ich vertrete hier in allen, was ich schreibe nur meine persönliche Meinung.

        Zurück zum Thema: Aufgeschnappt habe ich die Zahl in einer der Sendungen von „Scobel“ (TV/3sat). Welcher Fachrichtung der Wissenschaftler war, der die Zahl nannte, weiß ich leider nicht mehr – ist leider zu lange her. Aber gehen wir doch mal die genannten Eckdaten durch: Wikipedia erzählt mir, dass die Steinzeit vor rund 4.200 Jahren erst zu Ende ging. Die Steinzeitmenschen lebten in kleinen, umherziehenden Sippen. Nach spätestens 12 Stunden beginnt im Durchschnitt die Nacht. Ab jetzt sollten ein paar Terra-X-Sendungen (TV/ZDF) über die Steinzeitmenschen genügen, um abschätzen zu können, daß die Aussage nicht so falsch sein kann. Und selbst wenn ich den Wert auf das dreifache erhöhe (Fehlertoleranz von 300%), kommt die zweite Nacht – und die dargestellten Geschichten gelten in der Regel für Erwachsene. Nimmt man die Schicksale von Kindern hinzu, schrumpft die Fehlertoleranz wieder auf das ursprünglich angenommene Maas.

        Diese Quellenkompetenz entspricht dem heutigen Standard eines durchschnittlichen Menschen (Wikipedia und Vorabend-Dokumentationen/Mediathek), zu denen ich mich in diesem Sinne auch zähle. Ich verwende hier also kein „spezielles Wissen“, sondern beziehe mich auf Quellen, die jedem interessierten Laien problemlos zugänglich sind.

        Wie man diese allgemein anerkannten Informationen allerdings nun verwendet, ist natürlich wieder sehr individuell. Das ist auch einer der Gründe, warum ich solche Texte schreibe: Mich interessiert die Meinung anderer. Dadurch lerne ich weiter. Ich bin halt sehr neugierig…
        😉🙏🤗

        Gefällt 1 Person

      9. Dacht mir schon, dass du dein Wissen aus solchen pseudowissenschaftlichen Beiträgen zusammen gestellt hast, die sich auch nur auf Theorien und Vermutungen und Annahmen stützen.

        Ich will dir mal an einem Beispiel zeigen, dass deine Schlussfolgerungen immer haarscharf an der Wahrheit vorbei gehen:

        Du behauptest – entgegen meiner Aussage – dass uns Menschen Empathie und Sozialverhalten in die Wiege gelegt werden.

        Das ist zum Teil richtig, denn nach dem alten und überholten Model, dass es verschiedene Hirnregionen gibt, existiert tatsächlich eine Region im Hirn, die für Empathie und das soziale Zusammenleben der Menschen verantwortlich zeugt.

        Nur gibt es eben als Beispiel auch eine Sprachregion im Hirn, wenn man dem alten Bild der Hirnareale folgt. Doch das heißt nicht, dass ein Kind nicht die Sprache lernen muss und so ist es auch mit der emotionalen Region: Ein Kind muss Empathie und soziales Verhalten erst lernen, man spricht auch von Sozialisierung durch Erziehung, wobei Erziehung nicht Zwang meint, sondern beispielhaftes Verhalten der Eltern etwa.

        Kinder können sehr grausam sein, weil ihnen das Einfühlungsvermögen in andere Menschen fehlt. Kleinkinder sind egoistisch, weil sie überleben müssen.

        Man muss erst Schmerz erfahren, damit man weiß, wie der Schmerz für andere ist.

        Über die Kindheit gibt es übrigens gute Bücher von Alice Miller: „Am Anfang war Erziehung“ oder „Das Drama des begabten Kindes“ usw.

        Die Hirnforschung hat inzwischen erkannt, dass das Model der Hirnbereiche nicht standhält, weil das Hirn weitaus komplizierter aufgebaut ist und die Regionen eigentlich nicht ortbar sind, weil alles eher ineinander greift und sich gegenseitig ergänzt.

        Dennoch ist das alte Denkmodel kein schlechtes, weil man auch erkannte, das bei Psychopathen die Region für das Miteinander und die Empathie im sozialen Kontext verkümmert oder gar nicht vorhanden ist: Psychopathen kennen kein Mitgefühl, kein Gewissen, keine Reue.

        Aber nicht jeder Psychopath wird zum Täter, im Gegenteil haben Psychopathen gelernt, sich unauffällig anzupassen, weil sie schon spüren, dass sie anders sind.

        Jedenfalls ist das nicht verkehrt, dass du dir eigene Gedanken machst, auch wenn nicht alles einer wissenschaftlichen Überprüfung standhält.

        Ich selbst hab mir auch einige Theorien über gewisse ungelöste Fragen des Lebens aufgebaut, die keine logische Überprüfung bestehen würden.

        Einstein sagte einmal: „Fantasie ist mehr wert als wissen, weil wissen begrenzt ist, aber die Fantasie unendlich“:

        Ich danke dir für deine offenen Worte. Theoretisch ist alles Theorie, was wir nicht fassen und greifen können und was im Fernsehen als Wissen verkauft wird, baut eigentlich nur auf Vermutungen und Meinungen und Spekulationen, was die Zeit betrifft, die lange vergangen ist und wo keiner von uns als Zeuge dabei war.

        Ich kann mich in allem täuschen, bin auch nicht der Weisheit aus dem Arsch gefallen ^^

        Schönen Abend, Sven 🙂

        Gefällt mir

      10. Danke für die Denkanstöße.
        😉👍🤗

        P.s.: Vielleicht solltest Du noch ein wenig an Deinem „Humor“ arbeiten. Die sich ständig wiederholenden „Tests“ sind auf die Dauer ermüdend – auch für jemanden, der die psychologischen Beweggründe versteht.

        Gefällt 1 Person

      11. Ein wertvoller Rat. Es ist wichtig, zu erfahren, wie man von außen gesehen wird, es dient der konstruktiven Selbstreflexion. So danke ich dir, denn Denkanstöße hast du mir immer gegeben und ich kenne meine Schwächen leider allzu gut, aber der Teufel ist ein Verführer und manchmal stärker. Aber ich arbeite an der Sache und mein Blog zeugt davon. Kannst ja mal bei mir lesen, wenn du möchtest: Mein Blog ist für jeden offen inzwischen.

        Gefällt mir

      12. Wenn ich Dir noch einen Gedankenanstoß geben darf:
        Hör auf, dem Götzen des Teufels zu huldigen.
        Zu huldigen, indem Du sagst, er habe Dich verführt, er sei schuld, er trägt die Verantwortung, er habe die Macht über Dich.
        Als Referenz möchte ich heute mal in die Literatur-Kiste greifen: Goethes Faust, Der Tragödie erster Teil, der Vergleich des Erdgeistes.
        😉🍀🤗

        Gefällt 1 Person

      13. Goethes Faust hab ich gelesen und auch eine gute Verfilmung gesehen. Mit dem „Teufel in mir“ meine ich ich die dunkle Seite, die jedem Menschen innewohnt und für die man natürlich auch verantwortlich ist. Ich hab niemals eine Schuld darauf abgeschoben, welche Schuld auch: Ich hab mir nichts vorzuwerfen, außer dass ich Gedichte schreibe. Und das ist keine Sünde.

        Aber es zeigt wieder einmal, wenn man sich eine Blöße gibt, kommen die Fliegen des Marktes (Sartre) und setzen sich auf deine Haut ..

        Gefällt mir

      14. Dann sollte ich vielleicht mein Sinnbild nocheinmal präzisieren:
        So wie den fein-filigranen Aufbau, den die Schöpfung selbst einer Fliege des Marktes gegeben hat, so sehe ich auch Sprache. Jedes Wort, jedes Bild, daß in Worte übersetzt wird, hat eine Bedeutung. Darauf habe ich mich bezogen. Und genauso differenziert verwende ich auch Sprache – soweit mir möglich.
        Unser kleiner Wettstreit um die schlagfertigere Argumentation ist nur eine Ebene. Wäre das allerdings die einzige, hättest Du mit Deiner Vermutung recht gehabt, ob ich nur Scherze auf Deine Kosten mache. Das ist allerdings für mich die uninteressanteste Ebene. Da wäre ich spätestens bei Deinem Vergleich Deines Humors mit einem Test für das Publikum ausgestiegen.
        😉🤓🤗

        Gefällt 1 Person

      15. Du solltest nichts gegen einen verwenden, dass man dir anvertraut. Ich sah es nicht als Wettstreit, sonst hätt ich dich nicht immer wieder und auch in deinen Texten bestärkt, sondern dir ehrlich gesagt, dass deine Weisheit aus Binsenwahrheiten besteht, aber so fies wollt ich nicht sein. Aber da du nun die Karten auf den Tisch legst, ziehe ich auch blank.

        Danke für das Gespräch, welches ich hiermit als beenedet sehe. Genieß den Tag, geh spazieren, dichte fleißig deine Reime: Du schadest keinem damit. Freude hast du wohl im realen Leben auch keine? 😉🤓🤗

        Gefällt mir

      16. Eigentlich schade, daß ich Deine übrigen Kommentare wegen Unflätigkeit löschen mußte.
        Aber Beleidigungen kann ich hier weder mir noch anderen gegenüber tolerieren.

        Gefällt mir

  1. Mein Leitspruch: „Omnia Vincit Amor“ stammt von Vergil, diesem genialen Schriftsteller der Antike? Das macht mich jetzt wirklich stolz. Habs mir auf den Unterarm tätowieren lassen, aber wusst nicht, von wem die geniale Aussage ist .. Aber hab bisschen bei dir geplättert ..

    Gefällt mir

      1. Start an der Haustür der Höflichkeit versuchst Du es direkt durch die Wand der Tabuthemen – interessante Vorgehensweise… 😉
        Ich bin nicht so alt, wie es in dem Text erscheinen mag. Allerdings nehme ich für die unterschiedlichen Themen gerne eine für mich passende Perspektive ein, um der jeweiligen Geschichte einen passenden Rahmen zu geben. Das ist natürlich begrenzt auf meine Erfahrung und Vorstellungskraft, was sich gerade bei weiblichen Perspektiven zeigt, aber mit Ende Vierzig bin ich reif genug, um doch manches erkennen und verstehen zu können – hoffe ich.
        😉🍀🤗

        Gefällt 1 Person

      2. Sorry, mein schwarzer Humor, der polarisiert: Die einen sagen, sie lieben ihn, die anderen laden die 45er. Mir wird oft Bosheit unterstellt, wo nur der Schalk in mir rumort. Bin auch so ein wenig vom Steppenwolf besetzt wie Harry Haller und – falls du das Buch gelesen hast. Da provoziert man auch schon mal gerne. Die einen komplimentieren einem dafür aus dem Blog, die anderen bleiben locker und haben den Text bestanden ^^

        Gefällt mir

      3. Danke für den Hinweis auf Hermann Hesse. Ich habe das Buch in meiner Schulzeit gelesen und kann mich heute nur noch an einen Satz erinnern: „Der Eintritt kostet den Verstand.“
        Aber, wenn man schon reingeht, sollte man sich die Vorstellung auch bis zum Ende anschauen. Erst dann wird es richtig spannend, wenn man dann wieder rauskommt. 😉
        Denn: Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein…
        😊🍀🤗

        Gefällt 1 Person

      4. Ne, ich dacht nur, weil du viele Bücher besitzt, dass du wenigstens dieses gelesen hast, weil es ja eigentlich als bestes Buch eines deutschen Auors gilt. Aber die Geschmäcker sind verschieden. Du hast bestimmt auch deine Favoriten, etwa den spannenden Edgar Poe? Ich kanns nicht erahnen. Oder filosofische Bücher? Oder besitzt du gar keine Bücher und hast nur einen sarkastischen Witz hinterlassen? Es geht mich nichts an, ich frag ja nur unbedarft und dumm ^^

        Gefällt mir

      5. Oh, sorry, ich dachte nicht, das Dich ein doppelbödiger Humor irritieren kann.
        Ansonsten hast Du mit Deiner Vermutung recht: Ich bevorzuge eher philosophische Bücher – philosophisch im weitesten Sinne. Für Romane habe ich in der Regel nicht genügend Zeit. Ich habe allerdings in den letzten Jahren eine Zeit lang doch einiges von Asimov, Peter F. Hamilton und Ken Follet gelesen. (Die Charaktere bei Hamilton sind etwas flach, die Phantasiewelten hingegen umso besser.)
        Zu den Klassikern der Literatur habe ich hingegen weniger Bezug.
        😉👍🤗

        Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s