7 Kommentare zu „Gedanke: Macht & Angst“

  1. Es gibt einen wunderbaren Essay von der politischen Philosophin Hannah Arendt mit dem Titel „Macht und Gewalt“, wo sie den Unterschied zwischen Macht und Gewalt sehr klar ausführt. Dieser Text hat uns sehr bewegt und wir können ihr da nur zustimmen. (Natürliche) Macht im Sinne von gesunde Autorität hat nur, wer keine Gewalt ausübt und so ist Macht per se nicht verwerflich. Es ist der Machtmissbrauch und die damit verbundene Gewalt, die immer wieder zu Krieg und Terror führen. So lässt sich in deinem Satz Macht gegen Gewalt ersetzen. Dann stimmen wir deiner These mit Bedauern vollkommen zu. Was meinst du, lieber Ankordanz?

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    1. In gewissem Sinne geht es in meinem Gedanken auch um Machtmissbrauch: Macht wird im Äußeren gegen andere verwendet, um eigene innere Ängste zu besänftigen bzw. zu betäuben. In welcher Form zwingend Gewalt beteiligt sein muss, weiß ich nicht. Aber ich kann mir einen festen Zusammenhang vorstellen. Das angesprochene Essay kenne ich noch nicht, aber ich werde mich damit mal beschäftigen. Danke für den Hinweis.
      Grundsätzlich stimme ich aber auf jeden Fall zu: Macht genauso wie Angst für sich alleine gekommen sind wertneutral. Erst der Kontext gibt ihnen eine „Farbe“.
      👍🙏🤗

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